PROGRAMM


e Kooperation mit

Georg Nussbaumer




2 Videos aus dem performativen Stück „Milchstrom, Fragebett, Gralsmaschinen — ein Lohengringelände“, Stefanie Prenn, Violoncello

Das Schießhaus Weimar — die Keller, die Räume, der Ballsaal und der Park — wurden in ein „Lohengrin—Gelände“ verwandelt, das begehbare Installation und Performanceschauplatz zugleich war. Neben Performern, Streichern, einem Heldentenor, Klavieren, Glocken, einem milchbetriebenen Orgelsystem und weiteren Installationen mit u.a. Meteoriten und Mäusen spielte das weiße Cello eine zentrale Rolle. Es war der „liebe Schwan“ und der „weiße Ritter Lohengrin“ zugleich.
Es war als Objekt anwesend und wurde — mit Ketchup besudlelt — in einer löwenpfotigen Wanne zu Grabe getragenund war, vorgeblich auf Gralssuche, in getrennten Räumen auf 2 Videos zu sehen. In einem ovalen, mit Goldfolie ausgekleideten Raum dazwischen wurde ein Violoncello mit Schwanenfedern bespielt, immer ganz leise: „Nie sollst du mich befragen!“

pèlerinages — Kunstfest Weimar 2013

Der Schwan sucht den Gral in Indien (Mesr, Iran 2013)
‹Von dort kam das Schiff in das Lebermeer, worin viel Schiffe von der klebrigen Masse fest- gehalten, gestrandet waren; vor dem Gralschiff aber zerfloß dieselbe wie Eis im Feuer.›

Der Schwan sucht den Gral in den Alpen (Traunfluss, Österreich 2013)
‹In Marseille wurde ein Schiff zur Meerfahrt gerüstet, und ein besonderes Gemach darin dem Gral geweiht.›


(*1964) arbeitet oft mit zu Installationen erweiterten Musikinstrumenten und setzt für seine meist großformatigen Musiktheaterprojekte vielfältige organische und anorganische Materialien ebenso selbstverständlich ein, wie Maschinen, Video oder lebende Tiere.
Die Partituren seiner Arbeiten determinieren Vorgänge, die sich als plastisches Ereignis, akustisch, visuell, manchmal auch haptisch oder olfaktorisch manifestieren. seine Arbeiten wurden u.a. realisiert von/bei: Oper Bielefeld 2002 | O.K - Offenes Kulturhaus OÖ 1992-2016 | Museum Hamburger Bahnhof Berlin 2002 | Donaueschinger Musiktage 2003/10/13 | Wien Modern 2005/16 | Steirischer Herbst 2006/14

Georg Nussbaumer (* 1964) often works with musical instruments that have been expanded to include installations and uses a variety of organic and inorganic materials as well as machines, video or live animals for his mostly large-scale music theater projects.
The scores of his works determine processes that manifest as a plastic event, acoustically, visually, sometimes haptically or olfactorily. his works were realized by e.g.: Bielefeld Opera 2002 | O.K - Open House of Culture Upper Austria 1992-2016 | Museum Hamburger Bahnhof Berlin 2002 | Donaueschinger Musiktage 2003/10/13 | Vienna Modern 2005/16 | Steirischer Herbst 2006/14 | 2 videos from the performative piece "Milchstrom, Fragebett, Gralsmaschinen - ein Lohengringelände"









 


  
   


exhibition/Ausstellung:

Beste Erener
Rick Hyslop
Chris Janka

Verena Mayrhofer

Georg Nussbaumer
Patricia J. Reis

Jakob Schauer
Christine Schörkhuber
Stefan Voglsinger


Performances:

Mauro Hertig

Antoni Rayzhekov
Hui Ye + Marco de Ana + Reinhard Mayer
Luiza Schulz
LeviSchneidi
bimM
Maschinenraum Allstars

Podiumsdiskussion:

What do we DIY now?

Expeditionsperformances:

Darja Shatalova
Zosia Hołubowska

Severin Gombocz

Maschinenraum:

„Maschinenraum – evolving narrative“

Maschinenraum im Maschinenraum
Stefan Arztmann
Verena Dürr
Jakob Gnigler
Paul Gründorfer
Sarah Howorka
Ilse-Aichinger Haus
Schayan Kazemi
Maria Koller
Fabian Liszt
Ulla Rauter
Patricia J. Reis
Michael Sarcault
Christine Schörkhuber

Stefan Tiefengraber
Stefan Voglsinger

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